Unsere Petition für sichere Schulwege hat bereits das notwendige Quorum erreicht und wird nach der Sommerpause dem Stadtrat und der Stadtverwaltung vorgelegt. Wir danken allen ganz herzlich, die sich schon beteiligt haben.

Wer noch unterschreiben möchte, kann dazu weiterhin hier auf der Plattform von openpetition.de tun.

Neben unserer Petition zeigen weitere Aktivitäten in Taucha, dass das Verkehrsthema sehr brisant und für viele Menschen von entscheidender Bedeutung ist.

So hat die CDU-Stadtratsfraktion jüngst Vorschläge für ein Verkehrskonzept für den Stadtteil Taucha-Süd in den Stadtrat eingebracht. In der Matthias-Erzberger-Straße hat sich eine Initiative der Anwohner zusammengefunden, die sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Gefahren und der Lärmbelastung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in ihrer Straße einsetzen will.

Beide Gruppen haben wir zu unserer letzten Klima-Ini-Runde am 02. Juli 2026 eingeladen.

Marcus Mittendorf und Gisela Herold von der CDU-Stadtratsfraktion stellten die Details ihres umfangreichen Konzepts vor. Wir sind sehr dankbar für die ausführliche Darlegung der Problemlagen und der Hintergründe für die Lösungsansätze. 

Die Anwohner*innen aus der Matthias-Erzberger-Straße suchen vor allem Unterstützung und Wege, ihre Forderung voranzubringen und umzusetzen.
Gemeinsam waren wir uns schnell einig, dass es viele Brennpunktstellen in Taucha gibt, wo Fußgänger und Radfahrer, insbesondere Kinder und ältere Menschen besonders gefährdet sind. 

Es gilt nun, Radwegekonzept, neu entstehende Wohnbaugebiete, aktuellen und künftigen Autoverkehr zusammenzudenken und dies in sinnvolle Lösungsmöglichkeiten umzusetzen, die immer auch die knappen kommunalen Mittel berücksichtigen sollten. 

Als Klima-Initiative wünschen wir uns, dass die Prioritäten mehr auf den Rad- und Fuß- sowie den öffentlichen Nahverkehr gerichtet werden. Laut Herrn Marcus Mittendorf (CDU) sind für Ideen zur Reduzierung des individuellen PKW-Verkehrs in Taucha aber noch keine Mehrheiten im Stadtrat zu gewinnen. Dieses Umdenken halten wir jedoch für essentiell in Zeiten der Klimakrise.