Ab 4. November beginnt vor dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen die mündliche Verhandlung über die Klage gegen den Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle. Auslöser der Klage ist der Planfeststellungsbeschluss von September 2024, mit dem der weitere Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle genehmigt wurde. Gegner des Ausbaus kritisieren, dass die Forderungen der von Lärm und Schadstoffen betroffenen Bewohner*innen nicht genügend Berücksichtigung fanden. Deshalb klagten die Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen den Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle, gegen den Beschluss.

„Unser Anliegen ist klar: Wir wollen den weiteren Ausbau des Frachtflughafens und die damit verbundene zusätzliche Belastung der Menschen und der Umwelt nicht einfach hinnehmen. Die Klage ermöglicht es, die geplanten Ausbaupläne rechtlich überprüfen zu lassen. Damit dieses Verfahren nicht an den finanziellen Möglichkeiten der Kläger scheitert, bitten wir um Unterstützung.“

(Matthias Zimmermann, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen den Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle in der "l-iz", URL: https://www.l-iz.de/politik/engagement/2026/07/widerstand-gegen-den-ausbau-des-frachtflughafens-leipzig-halle-klage-fluglarmgegner-665187 )

spendenaufruf gegen Flughafenausbau

Das Spendenkonto:
Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.
Stichwort: Spende Grundsatzverfahren Leipzig/Halle
IBAN: DE83 3004 0000 0855 0030 00
BIC: COBADEFFXXX

Nach Angaben des sächsischen Aktionsbündnisses sind bereits 60.000 Euro aus eigener Kraft aufgebracht worden. Aber es brauche noch sehr viel mehr. 

Hier gibt es ebenso eine Spendenkampagne bei betterplace: https://www.betterplace.org/de/projects/180527-gemeinsam-gegen-den-ausbau-des-frachtflughafens-leipzig-halle

Kläger erhalten Unterstützung vom Bundesverband gegen Fluglärm

Der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Werner Kindsmüller, hat sich mit einem persönlichen Appell an die Mitglieder und Freunde der Bundesvereinigung gewandt und um Unterstützung für das gemeinsame Verfahren mit dem BUND gebeten. Es gehe dabei nicht nur um einen einzelnen Flughafen. Verhandelt werde grundlegende Fragen des Fluglärm-, Gesundheits-, Klima- und Naturschutzes, deren Beantwortung für zukünftige Entscheidungen an zahlreichen deutschen Flughäfen richtungsweisend sein könne. sagte Kindmüller der l-iz.

Hier sind der Wortlaut der Klage sowie sechs zentrale Grundsatzfragen erläutert: https://www.fluglaerm.de/aktuelles/grundsatzverfahren-leipzig/