Newsletter 1/2024 (Januar)

Liebe Leserin, lieber Leser,

das neue Jahr beginnt so ereignisreich wie das vergangene endete. Für Taucha gibt es gute Nachrichten: Die Stadt hat sich zur Fairtrade-Town bekannt und mit dem neuen Klimaschutzmanager geht es jetzt strategisch Richtung Klimaneutralität. Auch die Bürger*innen sind gefragt, an einer Umfrage teilzunehmen, die die Wärmeplanung unterstützt.

Viel Freude beim Lesen!

Einladung zur Saatgut-Tauschbörse am 10. Februar auf dem Schloss in Taucha

Auch wenn die Natur noch in Winterruhe ist, Gärtner*innen planen schon die neue Saison. Und im Februar werden schon die ersten Gemüsepflanzen auf der Fensterbank ausgesät.

Es ist zum einen gut für den Geldbeutel, aber zum anderen auch für den gärtnerischen Erfolg, selbst Samen zu sammeln von den eigenen Gemüsepflanzen und Blumen. Diese Pflanzen sind an die Bedingungen im heimischen Garten meist schon gut angepasst und deshalb versprechen die Samen eine gute Ernte im neuen Jahr.

Januar 2024: Taucha wird erste Fairtrade-Town Nordsachsens

In der Stadtratssitzung am 25. Januar 2024 haben die Tauchaer Stadträt*innen mit großer Mehrheit beschlossen, an der Kampagne Fairtrade-Towns teilzunehmen. 15 stimmten mit Ja, 4 mit Nein.

Der Beschluss auf Antrag der Fraktion Bündnis90/Grüne ist das erste Kriterium, um als Kommune den Status Fairtrade-Town zu erhalten.

12.1.2024 in Leipzig: Bäuerlicher Protest für nachhaltige und gerechte Agrarpolitik mit klarer Kante gegen Rechtsextremismus

Am Freitag, dem 12. Januar 2024 demonstrierten etwa 200 Menschen in der Leipziger Innenstadt im Rahmen der bäuerlichen Aktionswoche gegen die verfehlte Agrarpolitik der Bundesregierungen und gegen die Vereinnahmung bäuerlicher Proteste durch rechte Parteien und Bewegungen.

Mit Slogans wie "Für eine gerechte & nachhaltige Agrarpolitik - gegen rechte Hetze!", "Konvi, Öko, scheißegal - Wachstumszwang ist die Qual", "Bäuerliche Landwirtschaft statt Agrarindustrie", "Flugsteuer statt Pflugsteuer" zogen die Teilnehmer*innen vom Augustusplatz um den Innenstadtring.

45 Millionen für Kommunen rund um den Flughafen - Wer profitiert wirklich?

Kurz vor Weihnachten hat die sächsische Staatsregierung das Füllhorn geöffnet und über den vom Fluglärm betroffenen Kommunen 45 Mio. Euro ausgegossen. Die Gelder sind im Haushalt 2023/2024 eingestellt. Schon als vor Jahren klar war, dass die Kommunen dem geplanten Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle nicht vorbehaltlos zustimmen würden, hieß es, dass die Regierung im Gegenzug den in der Mehrzah immer klammen Kommunen Gelder in beachtlicher Höhe zukommen lassen wollten.

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